Ordnen Sie die Satzteile anhand des Textes einander zu. Bachelor und
Masterstudiengänge sind ein junges Phänomen an deutschen Hochschulen. Ihre
Geburtsstunde war 1999 in Bologna, als beschlossen wurde, die Studienabschlüsse
in Europa zu vereinheitlichen. Eine Umstrukturierung in diesem Ausmaß ist noch
nie da gewesen und wirft natürlich viele Fragen auf. Im Vergleich
zu den alten Abschlüssen wie Magister oder Diplom stufen Bachelor und Master
die universitäre Ausbildung. Mit einem Bachelor erreichen Studierende nach 6-8
Semestern einen Abschluss, der den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht. Nur wer
sein Fachwissen noch ausbauen will, hängt einen Master an. Durch die
Neustrukturierung sollen die Studienzeiten verkürzt, die Berufsqualifizierung
verbessert und die Mobilität der Studierenden gefördert werden. Mittels der
Vergabe von Credit Points für erbrachte Studienleistungen können
Veranstaltungen, die an einer anderen Uni belegt wurden, müheloser anerkannt
werden. Inhaltsnahe
Lehrveranstaltungen werden in thematischen Modulen zusammengefasst. Eine
straffere Organisation der Stundenpläne ist die Idee bei dieser Einteilung. Die
Veranstaltungen sollen sich über maximal zwei Semester erstrecken und im
Idealfall für mehrere Fachrichtungen offen stehen (in BWL76 wäre z. B. ein
Modul Marketing denkbar). Außerdem sind die Hochschulen angehalten, die
Qualifikationsziele der einzelnen Bereiche zu definieren, was den Studierenden
bei der Planung ihres Studiums behilflich sein kann. Man kann das
Diploma Supplement als ergänzende Information zum Zeugnis bezeichnen. Es
erklärt Zulassungsvoraussetzungen, präzisiert Schwerpunkte im Studium. Außerdem
beschreibt es Art und Dauer der Abschlussarbeit. Dadurch werden
Studienleistungen transparenter und jedes Studium bekommt ein eigenes Profil
trotz gleichlautender Titel. Mittlerweile führen über 80 Prozent der Studienangebote
an deutschen Hochschulen zu den Abschlüssen Bachelor und Master. Die
Hochschulrektorenkonferenz meldet regelmäßig die neuesten Zahlen: Derzeit
immatrikulieren sich rund drei Viertel aller Studienanfängerinnen und –anfänger
in einem der neuen Studienprogramme.

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